Aufruf - jede/r kann was tun!
Die Atomanlage Brokdorf soll uns noch „100 Jahre" bedrohen!
Statt den Atombetrieb in Brokdorf zu beenden, soll nun in Brokdorf noch das Zwischen-/"End"-Lager für abgebrannte Brennelemente aus anderen AKWs erweitert werden.

In 2018/19 werden Hochsicherheits-Castoren aus der Waa in Sellafield (England)eintreffen, die hier ungeschützt dauerhaft in einer Halle eingelagert werden sollen. Die Frage einer sicheren Endlagerung ist ungelöst. Deshalb wird vom Atomgelände in Brokdorf weiterhin für viele, viele Jahrzehnte eine tödliche Gefahr ausgehen. Man spricht bereits von 100 Jahren! Info im Internet: www.tlp.de/wbc

Erst wenn alle Atomanlagen tatsächlich abgeschaltet sind, kann über den Verbleib der radioaktiven Hinterlassenschaft verantwortlich nachgedacht werden. Hingegen ist es verantwortungslos, den hochgefährlichen Atom-Müll hin - und her zu transportieren, um ihn in Brokdorf oder anderswo zwischen/"end" zu lagern, solange verantwortungslos die AKWs noch weiterlaufen. Deshalb wird schon von Beginn an gegen Castortransporte Widerstand geleistet. Atom-Transporte (dazu gehören Castoren) sind die Achillesferse des noch laufenden Atombetriebs. Da die "Verantwortlichen" der Atomtransporte mehr und mehr dazu übergehen, Ort und Zeitpunkt geheim zu halten bzw. so spät wie möglich durchsickern zu lassen, ist es wichtig, dass wir uns so vernetzten, um schnell und effektiv binnen kurzer Zeit zu mobilisieren. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürften die Castoren per Schiff in Brunsbüttel ankommen, um dort von einem eigens dafür "zugelassenen" Kran verladen zu werden - dann geht es auf der B 5 über Dammfleth zum AKW Brokdorf. Jede/r kann sich einbringen - z.B. beim Castor-Transport ab Dammfleth passiv Präsenz zeigen - wer nicht schon gleich an einer Blockade teilnehmen möchte.

V.i.S.d.R: Dieter Kroger und Antje Kröger-Voss, Itzehoe
Anti AKW Gruppe Dithmarschen
 AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein Foto: Bodo Marks/dpa

AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein Foto: Bodo Marks/dpa